Patienteninformation: Corona-Virus

Die am 20.03.2020 erlassene Allgemeinverfügung enthält nicht die Schließung der Physiotherapiepraxen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes.

Unsere Praxis ist weiterhin für Sie geöffnet!

Auch in dieser schwierigen Zeit möchten wir Sie weiter medizinisch versorgen. Sie können sicher sein, dass wir alle notwendigen Hygiene-Maßnahme einhalten und alles daran setzen, Übertragungen zu verhindern.

Weiterhin steht unter anderem wie gewohnt ein Desinfektionsständer direkt am Eingangsbereich für Sie bereit.

Bleiben Sie bitte konsequent der Praxis fern, sollten Sie ein Risiko-Patient sein oder eine fragliche Infektion /Symptome aufzeigen und sagen Sie Ihre Termine ab.

Über Änderungen der Praxisöffnung werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

Euer Team der Physiobalance
Bewahrt Ruhe und bleibt gesund!

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) ist eine dreidimensionale physiotherapeutische/ ergotherapeutische und logopädische Behandlungsmethode, welche bei Patienten aller medizinischen Fachbereiche Anwendung findet, bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist.

Die PNF nutzt sowohl Exterozeptoren (Sensoren, die Reize verarbeiten, die von außen auf den Körper treffen), Telerezeptoren (Augen und Ohren) und vor allem Propriozeptoren, um natürliche, physiologische Bewegung anzubahnen. Propriozeptoren sind Muskel-, Gelenk- und Sehnenrezeptoren, die Informationen über die Haltung und Bewegung des Körpers an das Zentrale Nervensystem weiterleiten. Ziel der PNF-Physiotherapie ist es, durch verstärkte Stimulation der Sensoren das neuromuskuläre Zusammenspiel, also das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln, zu fördern und damit physiologische Bewegungsmuster zu erleichtern (Fazilitation), die im Zentralnervensystem abgespeichert sind. In der praktischen Anwendung führt der Therapeut mit dem Patienten ein dreidimensionales, physiologisches Bewegungsmuster an einem Körperabschnitt, der weitestgehend gesund ist, gegen einen angepassten Widerstand aus. Dieses gesunde Bewegungsmuster wird vom Zentralnervensystem als ein Teil eines komplexen Bewegungsmusters (Gesamtbewegungsmuster), wie zum Beispiel einer Phase des Gangablaufs erkannt. Daraufhin sendet das Zentralnervensystem die entsprechenden Informationen für die Muskelaktivität an alle anderen Körperabschnitte. Dieses Überfließen der Aktivität in andere Körperabschnitte wird Irradiation genannt. Man spricht auch von einer gezielten, gangtypischen Irradiation, da die Gesamtbewegungsmuster des Gehens nach der sensomotorischen Entwicklung als Kind im Zentralnervensystem abgespeichert werden.

Quelle: Wikipedia

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