Die Craniosacrale Osteopathie (lateinisch: "cranium" = Schädel; "sacrum" = Kreuzbein) deckt die Untersuchung und Behandlung des Schädels und der in ihm veranlagten Bewegungsmöglichkeiten, die sich auf die einzelnen Knochen vom Schädel bis zum Kreuzbein übertragen, ab.

Unser Schädel besteht aus mehreren Knochen, diese besitzen eine gewisse Elastizität und sind untereinander beweglich. An den Nähten (Suturen) befinden sich einige Nervenaustrittspunkte, durch die die Nerven den Schädel verlassen und zum Zielort verlaufen. Kommt es zum Elastizitätsverlust oder gar zum Mobilitätsverlust einzelner Knochen, so werden dadurch auch die Nerven irritiert und sorgen z.B. für Gleichgewichtsprobleme, Migräne, Übelkeit, Verspannung der Muskulatur im Schulter/Nackenbereich uvm..

Über den Nervenschlauch (Dura), der am Schädelknochen und dann erst wieder am Steißbein befestigt ist, gelangen die Spannungen auf direktem Wege zum Beckenbereich und können daher zu Beschwerden im Becken oder Lendenbereich führen.

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